Helmut Barthel
Stark für Brandenburg.

Fachgespräch zum Landesentwicklungsplan in Großbeeren

Brandenburg ist nicht isoliert in der Welt, ganz im Gegenteil! Unser Bundesland liegt, mit der Bundeshauptstadt Berlin, nicht nur mitten in Europa, sondern vor allem im Kreuz verschiedener Entwicklungsachsen, die sich von Skandinavien bis nach Italien und von Russland bis nach Frankreich erstrecken.

Vor diesem Hintergrund erläuterte die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg Kathrin Schneider, auf Einladung des Landtagsabgeordneten Helmut Barthel, den Rahmen und die inhaltlichen Ansätze des Entwurfs des Landesentwicklungsplanes bei einem Fachgespräch in Großbeeren.

Die anwesenden Bürgermeister aus Ludwigsfelde und Großbeeren, Andreas Igel und Tobias Borstel, die kommunalen Abgeordneten, Bürger und Vertreter der Wirtschaft interessierten sich dabei natürlich für die konkreten Aspekte des Landesentwicklungsplanes (LEP HR), welche sich mit der Region Großbeeren-Ludwigsfelde befassen.

In diesem Zusammenhang wurden beispielsweise die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), Möglichkeiten zur Wohnraum- und Sozialinfrastrukturentwicklung sowie Auswirkungen der Wirtschaftsansiedlung diskutiert. Die Entwicklung des ÖPNV vor allem über die Grenzen von Landkreisen und Gemeinden hinweg, die bessere Verknüpfung von vorhandenen Nahverkehrsknotenpunkten, wie dem S-Bahnhof in Teltow mit dem Güterverkehrszentrum (GVZ) in Großbeeren und dem Industriegebiet in Ludwigsfelde, sowie die Steuerung der Pendlerströme der Arbeitnehmer standen dabei im Mittelpunkt. Direkt daran an knüpfte sich die Diskussion über die Schaffung von Wohnraum, vor allem bezahlbarer Mietwohnraum. Als Möglichkeit den weiteren Aufwuchs des Pendlerverkehrs entgegen zu wirken, sollte beispielsweise durch Geschosswohnungsbau, das Arbeiten und Leben wieder örtlich näher zueinander gebracht werden.

In der Diskussion wurde klar, dass der Landesentwicklungsplan nicht das geeignete Instrument ist aus sich allein heraus die vielfältigen Entwicklungen im kleinsten Maßstab wieder zu spiegeln. "Den Landesentwicklungsplan isoliert zu betrachten bringt nichts. Vielmehr muss er im Zusammenspiel mit der Mobilitätsstrategie des Landes Brandenburg und des Landesnahverkehrsplanes gesehen werden, dann ergibt sich ein Bild, welches eine weiterhin gute Entwicklung für unser Land aufzeigt", resümierte Helmut Barthel das Fachgespräch.