Helmut Barthel
Stark für Brandenburg.

Ortsteilspaziergang in Woltersdorf - Nuthe-Urstromtal

Woltersdorf in Nuthe-Urstromtal hat viel zu bieten. Davon ließ sich Helmut Barthel beim ersten Ortsteilspaziergang in diesem Jahr gern berichten.

Mit etwas mehr als 1000 Einwohner ist Woltersdorf der größte Ortsteil der Gemeinde, liegt unweit der B101, unmittelbar an der Anhalter Bahn und nur 1km von der Kreisstadt Luckenwalde entfernt. Mit dem Sportverein SG 1910 Woltersdorf e.V., dem Karnevalsverein, der Kirchengemeinde, dem Verein Kultur an der B101 und nicht zuletzt mit der freiwilligen Feuerwehr gibt es viele Möglichkeiten sich im Ort einzubringen.

Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Markus Strube besuchte Helmut Barthel verschiedene Punkte im Ort, informierte sich über aktuelle Entwicklungen und das ausgeprägte Engagement der Bürger. Erster Treffpunkt war die Kirche inmitten des alten Dorfkerns. Das gut erhaltene Gotteshaus ist inzwischen mit einem separiertem Raum ausgestattet, der nicht nur der Kirchengemeinde sondern auch anderen Vereinen als Treffpunkt dient und vor allem im Winter gut beheizbar ist. Zudem finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen in der Kirche statt, wie Pfarrer Matthias Wolf berichtete.

Weiter führte der Spaziergang zur Jugendverkehrsschule und zur KITA in Woltersdorf. Direkt angrenzend konnte der öffentlich zugängliche Kinderspielplatz bewundert werden, welcher von der Dorfgemeinschaft mit neuen Holzbänken ausgestattet wurde und gepflegt wird. "Das ist eine Zusammenarbeit unserer ortsansässigen Vereine.", hob der Ortsvorsteher hervor. Der Besuch des zur Zeit in der Sanierung und Ausbau befindlichen Kreativzentrums und des Abrissgeländes der alten Teerfabrik rundeten den Rundgang ab.

Einige Fragen, die die Woltersdorfer bewegen, konnten während des Ortsteilspaziergangs ausführlich besprochen werden, so z.B. die Frage nach den Möglichkeiten der Nachnutzung für das Gelände der alten Teerfabrik im Rahmen der Förderrichtlinien. Da Wohnbebauung für die Zeit der Fördermittelbindung ausgeschlossen ist, sollte die Fläche zumindest in dieser Zeit einen Mehrwert für die Einwohner bieten. Dazu werden die Bürger bei der Entscheidung eingebunden. Das Wunsch nach einer stündlichen Zugtaktung in Woltersdorf ist Helmut Barthel seit langem bekannt, allerdings konnte er keine neuen und besseren Nachrichten dazu mitbringen. Durch den Vorrang von Fern- und Güterverkehr fehlen die zeitlichen Slots, also Zwischenräume, um die zusätzlichen Halte in Woltersdorf zu ermöglichen. Dies wäre nur durch einen Ausbau der Schienen entlang der Anhalter Bahn möglich, was aber zur Zeit durch die Bahn nicht vorgesehen ist und durch die langen Planungs- und Bauzeiten erst in vielen Jahren umgesetzt wäre.